Es ist wieder soweit und die Weihnachtsmärkte der Stadt laden zum gemütlichen Bummel und auf das ein oder andere Glas Glühwein ein. Doch welchen Markt soll man auf jeden Fall besuchen? Gute Frage: Es gibt einige herausragende Weihnachtsmärkte mit besonderen Angeboten. Wir haben etwas für jedes Adventswochenende.

1. Advent – Erst mal in Stimmung kommen? Weihnachtszauber am ersten Wochenende

Der Weihnachtsmarkt auf dem Gendarmenmarkt gehört zu den beliebtesten Märkten der Stadt

Auf in die Weihnachtszeit! Vielleicht gehörst du ja zu den Freudigen, die bereits am ersten Advent Feuer und Flamme sind. Alle, die es allerdings bislang mehr oder weniger erfolgreich vermieden haben, gewhamt zu werden, müssen jetzt vielleicht erst mal in Vorweihnachtslaube gebracht werden.

Dafür empfiehlt sich zum Beispiel ein Spaziergang am Kurfürstendamm. Der Boulevard lockt mit schöner Straßenbeleuchtung und dem ein oder anderen Glühweinstand.

Oder doch direkt ein richtiger Weihnachtsmarkt? Auf dem edlen Gendarmenmarkt geht es auch im Dezember besonders zu. Hier lädt der „Winterzauber“ zum gemütlichen Bummel zwischen Kunsthandwerk und Leckereien ein.

Dieser Weihnachtsmarkt ist etwas für Kältemuffel und Frostbeulen: Ein großer Teil ist überdacht und beheizt. Während man sich in den Innenbereichen aufwärmt, kann man sich mit Kaffee und Kuchen verwöhnen lassen.

Montags bis freitags kannst du den Markt zwischen 11 und 14 Uhr kostenlos betreten. Ansonsten kostet der Eintritt einen symbolischen Euro, der das Bühnenprogramm finanziert. Unter 14-Jährige haben kostenfreien Eintritt.

2. Advent – Etwas Feenstaub

Weihnachten mal anders: Im SonyCenter gibt es jedes Jahr eine andere Show

Das zweite Adventswochenende Whitman wir Ihnen Märkten, die man auch als Familie besuchen kann. Eine besondere Attraktion darunter ist die Weihnachtswelt im Sony Center. Hier wird jedes Jahr eine neue Show aufgeführt, die übernatürliches mit futuristischen und moderner Pop-Kultur verbindet. Dazu gibt es aus weihnachtlichen Hütten warme Köstlichkeiten.

Sollte man lieber etwas Bewegung haben wollen, muss man sich nicht weit weg bewegen: auf dem Weihnachtsmarkt am Potsdamer Platz (direkt am S-Bahnhof) kann man sich auf die 12 Meter hohe Rodelbahn begeben oder kostenlos Eislaufen.

Toll für die Kinder: Teilnehmer zwischen vier und sieben Jahren bekommen samstags und sonntags kostenlosen Eislaufunterricht.

Während die anderen selbst natürlich auch an anderen Adventswochenenden eingeplant werden können, passt der folgende wirklich nur in das zweite Adventswochenende. Der märchenhafte Weihnachtsmarkt um das Jagdschloss Grunewald findet nur am siebten und 8. Dezember statt.

Zwischen Bekannten Märchenfiguren, kinderfreundlichen Bühnenprogramm und spannenden Geschichten erzählen kann man hier ein sehr familienfreundliches Weihnachten genießen. Damit sich auch niemand feiert, wird man von historischen Nachtwächter durch den Grunewald geleitet.

Zum Jagdschloss Grunewald kommt man am besten vom Parkplatz Paulsborn oder von der Bushaltestelle Clayallee.

Dieser Weihnachtsmarkt kostet Eintritt. Der reguläre Preis beträgt drei Euro, Kinder kommen für zwei Euro durch die Tore. Besucher unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Wer sich eine Eintrittskarte gekauft hat, darf das Schloss kostenlos besichtigen.

3. Advent – Rein in den Trubel: Die großen Märkte der Stadt

Rund um den Fernsehturm gibt es gleich zwei Märkte mit allerlei Angebot

Das dritte Wochenende nutzen wir für die beliebten großen Weihnachtsmärkte der Stadt.

Auf dem Alexanderplatz befindet sich eine große Boden Welt mit zahlreichen Leckereien und Festzelten. Auf dem Balkon der Weihnachtspyramide Blasen traditionell an den Wochenenden Turmbläser weihnachtlicher Lieder.

Der Max zwischen Marienkirchen und Roten Rathaus befindet sich direkt auf der anderen Seite des Fernsehturms. Hier findet man eben so viele Hütten (die hier übrigens an die Straßen des mittelalterlichen Berlins erinnern sollen), aber auch ein Riesenrad, ein Kettenkarussell und eine Eislaufbahn.

Auch die hat einen großen Weihnachtsmarkt, der sich um die Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche herum erstreckt. Welches sich dieses Jahr zum 36. mal.

Hier kannst du zwischen 200 Hütten dann handwerkliche Kunst, leckeren Süßigkeiten und gut riechenden Grill ständen entlang schlendern. Besonders ist an diesem Weihnachtsmarkt das Pop-up Restaurant Hirschstube, in dem man sich nicht nur aufwärmen kann, sondern auch den Magen gehörig voll schlagen kann.

Sehr beliebt sind auch die Feuerwerk am 31. Dezember. Somit gehört der Weihnachtsmarkt auch zu einem beliebten Ort für Silvesterfeierlichkeiten.

Die Feuerwerke werden gleich vier Mal – um 18:00, 20:00, 22:00 und 24:00 Uhr – abgefeuert.

4. Advent – Gemütliches Beisammensein im Nikolaiviertel

Im gemütlichen Nikolaiviertel steht Weihnachten immer unter dem Motto der Feuerzangenbowle

Wer denkt, Kino unter freiem Himmel funktioniert im Winter nicht, der wird jedes Jahr eines Besseren belehrt, wenn er zum gemütlichen Weihnachtsbummel in die heimeligen Ecken das Nikolaiviertels geht.

Dreimal am Tag wird hier unter kuscheligen Zeltdächern der Film „die Feuerzangenbowle“ für all jene gezeigt, die sich mit einem Heißgetränk unter die Decken kuscheln wollen.

Die Spielzeiten sind 14:30 Uhr, 17:00 Uhr und 19:30 Uhr.

Zwar findet dieses Winter-Filmfest jedes Jahr statt, doch ist es weiterhin ein kleiner Geheimtipp für die Gemütlichen unter uns.

Wie auch immer du dich entscheidest und welcher Weihnachtsmarkt am besten zu dir passt: Wir hoffen, dass diese Übersicht dir dabei geholfen hat, die richtige Alternative für das wie auch immer geartete Adventswochenende zu finden.

Haben wir deinen Lieblingsweihnachtsmarkt vergessen? Dann schreibe uns gerne einen Kommentar.