Nachdem es nun länger keine Neuerungen mehr gab, erscheinen nun Ende dieses Monats gleich zwei große neue Produkte der Wandelguides. Auf der einen Seite entsteht ein neuer Dokuguide durch die Zeit des kalten Krieges in Berlin und auf der anderen Seite setze ich mein erstes Buch in die Tat um. Gerade starte ich in die letzten Produktionswochen.

So soll das entstehende Buch aussehen. (Danke an mockupguy2 für die Grafik)

Kalt wird das Studio gerade nicht, denn hier werden fleißig Texte geschrieben, eingesprochen, Seiten gelayoutet und viele kleine Feinheiten angepasst: Es wird produziert. Und das an zwei Fronten. Obwohl: So ganz unabhängig sind die beiden neuen Babys nicht voneinander. Beide runden das Angebot zur Hauptstadt ab. Und wer mag, bekommt beides in einem Bund. Gespannt, woran ich gerade arbeite? Dann will ich dich nicht weiter auf die Folter spannen.

Der Mauerguide wird endlich fortgesetzt

Ja, endlich! Eigentlich sollte die Dokumentation im Jahr 2019 zum Jubiläum des Mauerfalls produziert und auch veröffentlicht werden. Es wurden tolle Interviews mit Zeitzeugen geführt und auch die Recherche liegt nun zwei Jahre zurück. Aber andere Produktionen der Wandelstudios kamen zuvor und erst in diesem Spätsommer wurde die Dokumentation über die Teilung Berlins wieder aus der Schublade geholt.

Jetzt sitze ich vor dem Material und versuche, es erneut aufzuarbeiten und einzuordnen. Ich finde es sehr erstaunlich, wie sehr die Art und Weise sich verändert, wie man Dinge produziert, wie man Musik macht oder welchen Audioschnitt man früher für modern und heute (es sind wohl gemerkt nur zwei Jahre vergangen) für total überholt hält. Vorhandenes wird also auf den neuesten Stand gebracht und es werden zusätzliche, neue Gespräche geführt, die ihren Weg in die Dokumentation finden. Das tut dem Mauerguide sehr gut, denn nachdem etwas so lange in der Schublade gelegen hat, blickt man mit einer vollkommen neuen Perspektive auf das, was man sich vorher als ein vollkommen abgerundetes Produkt vorgestellt hat. Zugegeben: An vieles kann ich mich gar nicht mehr so gut erinnern. Und weil mir vieles entfallen ist, habe ich auch am Anfang einige Sachen doppelt und dreifach erledigt, die ich bereits in einem Unterordner abgelegt hatte. (Zum Glück ist mir das aufgefallen, bevor ich mit dem Transkribieren der Interviews angefangen habe. Das ist immer ein sehr zeitaufwändiges und mühseliges Unterfangen.)

Knapp 6,7 Kilometer entlang der innerstädtischen Mauer

Hier geht es entlang … also immer schön der Mauer nach

Die Route des Guides führt uns von der Bernauer Straße bis zum Checkpoint Charlie. Dort entlang, wo früher die innerstädtische Mauer entlangführte. Wir kommen an Grenzübergängen vorbei, Abfertigungshallen und Geisterbahnhöfen, die es heute so natürlich nicht mehr gibt, die also audiotechnisch und mithilfe der O-Töne von Zeitzeugen wieder erlebbar gemacht werden dürfen.

Wie zuvor schon beim Guide „Das alte Zentrum“, der in das Berliner Mittelalter führt, kann ich hier also viel mit cineastischen Hörspielelementen arbeiten, um verlorene Welten wieder vor dem inneren Auge des Hörers entstehen zu lassen. Das macht mir am meisten Spaß.

Jetzt gerade steht eine Audio Rohfassung und es wird immer spannender, da die deadline sehr nah rückt, ich mir aber noch ein finales Interview für Ende der Woche terminiert habe. Es ist wie so oft: Am Ende wird alles zeitlich sehr knapp werden, ein wenig stressig, schlaflos vielleicht. Aber ich kann sagen, dass ich auf einem sehr guten Weg bin und sich jeder zusätzliche Einsatz gerade lohnt, um diesen besonderen Audio-Dokuguide auch seine besonderen Inhalte zu geben.

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Das Entdeckerjournal kommt

Gerade wird am Layout gearbeitet. Dieses Cover könnte es werden …

Diese Idee trage ich schon lange mit mir rum und jetzt ist es an der Zeit, sie zu verwirklichen, denn in Berlin gibt es nun eine ganze Handvoll von Dokuguides und wandelguides.de führt viele Orte und Routen der Region, die man in einem Buch sehr gut zusammenfassen und aufarbeiten kann. Außerdem fasziniert mich der Gedanke, dass man einen Stadtführer mit den tollen Eigenschaften eines Reisetagebuchs verbinden kann. Sowas gibt es noch nicht auf dem Markt und ich freue mich, derjenige zu sein, da das ändert.

Mein großes und auch ambitioniertes Ziel ist es, sowohl den Drucker als auch das Entdecker Journal zur selben Zeit auf den Markt zu bringen und sie also in der kurzen Zeit, die uns in diesem Monat noch bleibt, fertig zu stellen.

Das hat aber einen ganz einfachen Grund: Ich möchte, dass der neue Audioguide im Entdeckerjournal inklusive ist. Wer sich also für ein Buch entscheidet, bekommt das Premium-Komplettpaket, um die Stadt wirklich mit allen Sinnen erleben zu können. Keine halben Sachen also – das gilt auch für mich.

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In den nächsten Tagen wird das Layout fertig und ich kann dir detailliertere Einblicke in das Innenleben dieses Buchprojekts geben. Stay tuned.